Gideons

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Gideons


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Gideons
Status S02
Allgemeine Daten
Quadrant Alpha Quadrant
Klassifikation M-Klasse
Biologische Daten
Typ Humanoid
Atmosphäre Sauerstoff
Empathisch Nein
Telepathisch Nein

Allgemeine Beschreibung

Die Heimat der Gideons ist im Alpha Quadrant angesiedelt. Sie sind direkte Nachbarn der Gorn.

Herkunft

Gideon Prime ist der 7. Planet im Sonnensystem. Er hat ungefähr die Masse der Erde, und damit auch eine Gravitation ähnlich des Föderationsstandards. Dorado-Delta hat insgesamt 16 Planeten und 12 Monde größerer Klassen von denen insgesamt fünf Planeten besiedelt sind. Ausgehend von dem siebten Planeten, Gideon Prime, sind es in Reihe von innen nach außen die nächsten vier Steinplaneten, die in ihrer Größe und allen anderen wichtigen Aspekten den Spezifikationen Gideon-Primes ähnlich sind. Gideon Prime selber hat keinen Mond. Andere Planeten oder Monde innerhalb des Systems sind von den Gideons nicht besiedelt. Die Gideons betreiben weder Bergbau noch Forschungs- oder Siedlungsanstrengungen. Nun, da vor dem "Us Stum" praktisch jeder Flecken der gideonischen Planeten von Gideons bevölkert war, existiert so etwas wie eine eigene gideonische Tierwelt nicht mehr. Das Einzige was man noch finden kann, sind einige kleinere in sich geschlossen gebliebene Ökosysteme tief unter dem Meeresspiegel, wo man mitunter noch kleinere Krebse oder Fische finden kann. An der Oberfläche dürfte man keine Tiere finden, die größer als mehrzellige Mikroben sind. In den letzten Jahrzehnten hat sich auf den Planeten der Gideons eine Strömung durchgesetzt, die sich dafür eingesetzt hat, den Planeten zur Erhöhung der Lebensqualität wieder mit den letzten noch erhaltenen Grünpflanzen in einer Art globaler Gartenbepflanzung zu begrünen. So ist Gideon zuwar zur Zeit recht tierlos, jedoch schon wieder recht grün. Die fünf Planeten der Gideons ähneln sich in sehr vielen Parametern. Es gilt mittlerweile als bewiesen, dass alle Planeten - auch Gideon Prime - vor circa 100.000 Jahren terraformed wurden. Alle fünf Planeten weisen die gleiche globale Temperaturverteilung auf. Alle Planeten haben exakt 71% Landmasse und die exakt gleiche atmosphärische Zusammensetzung in der untersten Atmosphärenschicht. Beweise für Leben, das älter als 100.000 Jahre ist, findet sich auf keinem der fünf Planeten. Daher glaubt man, dass die "us q-zor" die Planeten einst besiedelten. Nur woher die "us q-zor" und damit die Gideons kommen, ist ein großes Rätsel.

Physiologie & Biologie

Die Gideons haben ein humanoides Erscheinungsbild. Sie sind geringfügig größer als Menschen, dafür sind sie häufig sehr schwächlich gebaut (lang und dürr). Die körperliche Kraft der Gideons ist eher gering. Ein gesunder ausgewachsener männlicher Vertreter dieser Spezies lässt sich am ehesten mit der körperlichen Leistungsfähigkeit einer durchschnittlichen menschlichen Frau vergleichen. Allerdings sind weibliche Gideons nicht schwächer als männliche. Die Jugendphase eines Gideons erstreckt sich in etwa über die ersten 20 Lebensjahre. Danach ist er/sie geschlechtsreif und in jeder Beziehung ausgewachsen. Die Sinneswahrnehmungen sind in allen Punkten identisch mit denen eines normalen Menschen. Temperatur, Nahrung und atmosphärische Bedingungen entsprechen ungefähr dem Standard für Terraner, auch wenn Gideons im allgemeinen dazu neigen, die Standardtemperaturen an Bord von Raumschiffen für zu warm zu erachten (14° Celsius sind ideal.) Das Immunsystem der Gideons ist weitgehend gegen alle Krankheitserreger immun, ausser des als "Stum sub" ("Todbringer") bekannten Virus, welches jeder Speziesvertreter in einer nichtansteckenden Form in sich trägt. Dieses Virus führt nach 80 bis 250 Jahren (je nach Konstitution des Speziesvertreters) durch die permanente Immunreaktion zu einem totalen Kollaps und damit zum Tod. Auf Gideon Prime wird dies als natürliche Todesursache angesehen.

Psyche

Die Spezies ist hochintelligent. Die Gideons sind allgemein durch ein sehr vorsichtiges Verhalten gegenüber allem Andersartigen gekennzeichnet. Entsprechend skeptisch und misstrauisch ist der durchschnittliche Gideon gegenüber Neuem und Fremdem. Zumindest die breite Masse der Bevölkerung ist ausgesprochen ängstlich gegenüber Veränderungen eingestellt. Gewalt ist für die Gideons eine nichtbekannte Verhaltensweise. Einige Soziologen behaupten sogar, dass es Gideons gibt, denen das kulturelle "Konzept der Gewalt" unbekannt ist, und die aufgrund ihrer isolationistischen Lebensweise nie in Berührung mit physischer Gewalt kommen. Ein Mord oder ähnliches ist zumindest seit der Existenz eines geregelten Staatsapparates nicht mehr auf den Planeten der Gideons vorgekommen. Da die Gideons auch keine politischen Ziele vertreten, ist auch die Ambition, irgendeinen Krieg zu führen, nie zum Vorschein getreten.

Kultur

Die Kultur der Gideons und auch ihr Wissensstand verharrt seit Jahrtausenden auf einem stationären Niveau. Alle Einrichtungen der Lehre, wie überhaupt alle Einrichtungen des Planeten dienen einzig einem Zweck, nämlich der Erhaltung des erreichten Niveaus. Der Stand der Wissenschaften der Gideons ist sicherlich auf theoretischem Gebiete dem der Föderation vergleichbar, doch fehlen den Gideons auf vielen Gebieten selbst die einfachsten praktischen Kenntnisse (Als Beispiel: Zwar könnten die Gideons warpfähige Raumschiffe bauen, doch da sie dies nicht tun, fehlt ihnen jede Form von praktischer Erfahrung.). So ist es nicht verwunderlich, dass in den fünf Universitäten (jeder Planet hat nur eine) in erster Linie theoretische Wissenschaften, von Psychologie über Mathematik bis hin zu Sprach- und Kulturtheorien unterrichtet werden. Ingenieurswissenschaften dürfte man hingegen fast vergeblich suchen.

Geschichte

Die Planeten der Gideons waren einst völlig übervölkert (angeblich gab es ca. 500 Billionen Lebewesen auf ihnen), bis schließlich ein gnadenloser tödlicher Virus über diese herfiel. Als man endlich eine Heilmethode entwickelt hatte, war die Bevölkerung auf 9 Billionen geschrumpft. Wenngleich die Atmosphäre vieler Planeten auch heute noch ziemlich verseucht ist, stellen die benachbarten Gorns wohl eine größere Gefahr dar. Das "us stum", das "Große Sterben", welches von der damals lebenden Elite bewusst ausgelöst worden war, gilt den Gideons heute als größtes Unglück, noch mehr allerdings als größte Befreiung: Als Befreiung von der praktischen Unsterblichkeit.

Religion

Praktisch sind alle möglichen Bräuche und Sitten irgendwie und irgendwo unter den 9 Billionen Gideons der fünf Planeten zu finden. Im Endeffekt hat dies die Konsequenz, dass sich nicht ausmachen lässt, was letztendlich die charakteristisch-traditionelle Eigenschaft der Gideons ist. Festzuhalten bleibt aber, dass die Eliten einen Lebensstil und einen Umgang untereinander pflegen, der sehr von den Mainstream-Kulturen der Menschen und Vulkanier inspiriert ist. Insbesondere die Lebenseinstellung der Calvinisten ("Leben um zu Arbeiten") und die Rationalität vulkanischer Logik, üben eine starke Faszination auf die Eliten aus. Jeder Gott und jeder Philosoph dürfte einen oder mehrere Anhänger auf Gideon haben. Am weitesten jedoch verbreitet dürfte eine primitive Form des atheistischen Hedonismus sein, in der viele Gideons versuchen, mit ihren bescheidenen Mitteln ihren Lebensspaß zu maximieren. Als probates Mittel gelten hierbei ein extensives Sexualleben, Spiele, oder der Konsum oft nicht sonderlich anspruchsvoller Unterhaltungsliteratur oder Filme, aus fast allen fremden Kulturen und Zivilisationen des Alph-Quadranten. Bemerkenswert ist allenfalls noch eine kleine Gruppe von Gideons, die an die "Alten" oder auch "us q-zor" glauben, die sagenumwobenen Vorfahren der Gideons, und vor allem auf deren Rückkehr warten.

Technik

Unter der Oberfläche der gideonischen Planeten verbergen sich große selbsterhaltende Systeme, welche die gesamte gideonische Zivilisation mit Nahrung, Energie und allen anderen wichtigen Konsumgütern des täglichen Bedarfs versorgen. Allerdings hat kein Gideon eine Ahnung, wie diese Maschinen funktionieren. Da sie von den Vorfahren der Gideon gebaut wurden, und diese offensichtlich über bedeutend größere technische Fähigkeiten verfügt haben müssen. Was die potentiellen technischen Möglichkeiten der Gideons angeht, so sind sie sicherlich in der Lage, Gerätschaften jeder Art zu konstruieren, die ungefähr dem galaktischen Niveau der bekannten und relativ frei zugänglichen technischen Standards (technisch ungefähr also 20 Jahre der Föderationstechnologie hinterher...) entsprechen. Allerdings exerzieren die Gideons so etwas relativ selten. Leider hat man keine Informationen über die technische Entwicklung der Gideons, da erst vor circa 3000 Jahren die heute bekannte gideonische Geschichtsschreibung einsetzte. Zweifellsfrei klar ist, dass die Vorfahren der Gideon, die von den Gideons "us q-zor" genannten, einen bedeutend höheren technischen Stand hatten als ihn die Gideon heute innehaben. Während der Zeit der Geschichtsschreibung blieb der technische Stand der Gideon relativ konstant, erst nach dem "Us-Stum", dem großen Sterben, kam es zu kleineren Fortschritten auf den Planeten der Gideons, die allerdings am häufigsten nur nebensächlichen Charakter hatten. Die Gideons wären sicherlich in der Lage, warpfähige Raumschiffe zu bauen, doch es gibt anscheinend keinen Grund dafür. Die einzige von den Gideons betriebene Form der Raumfahrt ist ein kaum frequentierter Shuttleservice zwischen den fünf Planeten des Systems. Aufgrund der Maschinen der "us q-zor" besteht kein wirklicher Bedarf zu einer Form des Handels, folglich benötigen die Gideons auch keine Handelsflotte. Zwar kommen ab und an Ferengi-Händler zu den Gideons, doch ist das kaum der Rede wert. Auch zu Verteidigungszwecken benötigen die Gideons keine Raumflotte. Die planetaren Verteidigungssysteme der Vorfahren haben von jeher ihren Zweck sehr gut erfüllt, nämlich die Gideons gegen jede Form des Angriffes von Außenweltlern zu beschützen (Insbesondere auf die Gorn haben diese Verteidigungssysteme einen tiefen Eindruck hinterlassen, da ein Angriff der Gorn vor mehreren hundert Jahren der bisher einzige überlieferte Angriff auf die Gideons war. Dieser Angriff wurde anscheinend sehr eindrucksvoll abgewehrt...).

Politik

Vordergründig scheint auf dem Planeten der Gideons eine friedliche Form der Anarchie zu herrschen. Es gibt weder eine Regierung, noch einen offiziellen Rat. Lediglich eine kleine Verwaltung, die niemandem Rechenschaft schuldig ist, ist das einzige sichtbare Zeichen einer gesellschaftlichen/politischen Struktur. Die Verwaltung kümmert sich um die notwendigsten Belange der Koordination und Kommunikation der Gideons im Innern wie im Äußeren (z.B. Diplomatie). Aufgrund des immensen und fast absoluten Desinteresses der Gideons an Politik und Fragen des täglichen Überlebens (Fragen, mit denen sich ein normaler Gideon seit Jahrtausenden nicht mehr zu beschäftigen brauchte), herrscht über die fünf Planeten der Gideons praktisch der Orden der sogenannten "Paladine ". Die Paladine rekrutieren ihre Mitglieder fast ausschließlich aus den Reihen der Professoren der fünf gideonischen Universitäten. Mit ihrer Kontrolle über die Vergabe der Verwaltungsposten sowie über den Lehrplan der gideonischen Schulen, setzen die Paladine die richtungsweisenden Impulse in der gideonischen Gesellschaft. Sie haben als einzige einen umfassenden Überblick über die Situation der gideonischen Planeten. Eine Form von Opposition oder Konkurrenz zum bestehenden System ist nicht erkennbar und wahrscheinlich auch nicht existent. Die politischen Ziele der Paladine, die ihren Orden nicht zufällig nach sagenhaften Gestalten einer fremden Kultur benannt haben, stehen in einem krassen Gegensatz zum momentanen Erscheinungsbild der gideonischen Gesellschaft. Das Volk der Gideons zeichnet sich durch ein bemerkenswertes Desinteresse an Beschäftigung oder eigenständiger Betätigung aus. Ein fremder Beobachter würde die Gideons wahrscheinlich als Manifestation der Apathie beschreiben. Der normale Gideon verbringt sein Leben mit Spiel, Spaß und Müßiggang, da die hochentwickelte Gesellschaft ihn von jeder Pflicht zu arbeiten befreit hat. Die Paladine nun, versuchen seit Jahrzehnten - eigentlich seit dem "Us Stum", dem "großen Sterben" - einen Gesinnungswandel innerhalb der Bevölkerung herbeizuführen, hin zu mehr sozialer, kultureller, künstlerischer und wissenschaftlicher Aktivität, jedoch wurden diese Ziele nicht merklich verwirklicht. Es besteht ein regelmäßiger Kontakt der diplomatischen Dienste der Föderation mit der Verwaltung der Gideons. Die Eliten in den gideonischen Universitäten propagieren seit langem den Wunsch, ein Mitglied der Föderation zu werden, in der Hoffnung, die Dynamik der Föderation könnte eine belebende Wirkung für die trägen Massen haben. Allerdings gibt es einige offensichtliche Probleme, die einer Aufnahme in die Föderation im Wege stehen. Da ist zum einen die fehlende demokratische Struktur, und zum anderen die Unsicherheit über verbindliche Werte und Normen seitens der Gideons. Nur schwer ist zu sagen, woran der normale Gideon glaubt oder nicht glaubt, und nur schwer lassen sich Studien dazu entwickeln. Das einzige ständige Engagement der Föderation ist daher die Entsendung einiger hundert Soziologen und Psychologen, die eine erste Studie zur Verfassung der gideonischen Gesellschaft erstellen sollen. Trotz des hohen technischen Niveaus, und der immensen Bevölkerungszahl, spielen die Gideons keine Rolle in der Politik des Alpha-Quadranten. Die einzige relevante Nachbarspezies sind die Gorn. Es bestehen keine diplomatischen Beziehungen zu den Gorn. Aus den Geschichtsbüchern ist bekannt, dass die Gorn zu Beginn ihrer raumfahrerischen Aktivitäten versuchten, die Gideons zu attackieren. Allerdings wurden laut diesen Aufzeichnungen die Gorn vernichtend durch die planetaren Verteidigungsanlagen der Gideons geschlagen. Dies muss einen solch tiefgreifenden Eindruck hinterlassen haben, dass die Gorn kein zweites Mal ins Gideon-System eingedrungen sind. Die Gideons selber betrachten die Gorn einerseits mit einer Mischung aus Desinteresse und hochnäsiger Verachtung, andererseits aber auch mit einem Neid auf ihre Abenteuer und ihre Impulsivität, welche den Gideons so ganz fehlt.

Soziale Haltung

Alle Gideons sind gleich, zumindest vor dem Gesetz, wobei, wie wir oben ja bereits gesehen haben, wir sehr vorsichtig sein müssen, wollen wir den föderationstypischen Staatsbegriff auf die gideonische Gesellschaft anwenden. Eine Trennung der Gesellschaft nach äußeren Merkmalen, wie Rasse, Religion oder Geschlecht ist den Gideon gänzlich unbekannt. Auf den Planeten der Gideons findet man jede vorstellbare Familienkonstellation, von der klassischen Vater/Mutter/Kind-Familie über Alleinerziehende und Multigenerations-Familien, bis hin zu selbstverwalteten Kindergruppen, Kibutzen und Homo- bzw. Multi-Mitglieder-Lebensgemeinschaften - diese Zusammensetzungen sind wohl am ehesten vergleichbar mit dem radikalen Kommunengedanken. Interessanterweise findet sich in der Sprache der Gideons für jedes hieraus resultierende Verwandtschaftsverhältnis eine Bezeichnung. Wie bereits erwähnt, ist für den größten Teil der gideonischen Bevölkerung das gesamte Leben eine einzige große Freizeit. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Gideons ein sehr ausgeprägtes Privatleben haben. Eine der großen Leidenschaften sicherlich fast jeden Gideons dürfte das Spielen sein. Man dürfte sich schwer tun, einen Planeten zu finden, auf dem mehr Spiele bekannt sind und auch praktiziert werden, als auf den Planeten der Gideons. Ob Brett-, Sport-, Geistes- oder Computerspiele, alles dürfte man auf Gideon finden. Obwohl über fünf Planeten seit Jahrtausenden verteilt lebend, gilt die Sprache der Gideons sowie deren Schrift als kaum veränderlich. Viele Historiker behaupten, dass die Sprache der größte Schlüssel ist, der den Zugang zu den Geheimnissen der Vorfahren der Gideons schaffen könnte. Der Ursprung der Sprache und der Schrift bleibt, wie so vieles, ein Geheimnis der gideonischen Vergangenheit. Trotz des "Us Stum", dem "Großen Sterben", vor nunmehr fast 130 Jahren, hat sich an der Kultur der Gideons nicht viel verändert. Sicherlich sind bei den Generationen der Überlebenden viele Wunden zurückgeblieben. Die Erinnerungen an die Meere von Leichen, die Träume, selber der eine von 60 gewesen zu sein, der überlebt hat... dies alles hat tiefe Spuren in den Seelen älterer Gideons hinterlassen. Gleichzeitig beschreiben die älteren Gideons die neugewonnene Bewegungsfreiheit als paradiesisch... (Obwohl auch heute noch die Planeten der Gideons eine höhere Bevölkerungsdichte haben, als jeder andere Planet, welcher der Föderation bekannt ist.). Für die jüngeren Gideons spielen die Erinnerungen der älteren keine Rolle mehr. Sie geben sich vielmehr dem liebgewonnenen Müßiggang hin.

Wirtschaft & Handel

So etwas wie eine nach den Wirtschaftsmodellen der Föderation funktionierende Wirtschaft existiert auf den Planeten der Gideons nicht. So wie die bekannten Wirtschaftsmodelle meistens von Allokationsproblemen, und dem damit entstehenden Handel ausgehen, so kann es auf den Planeten der Gideon keine richtige Wirtschaft geben, da es kein Allokationsproblem gibt. Jeder Gideon kann jede Konsumware, so viel wie er möchte und egal welche, zu jeder Zeit überall auf dem Planeten erhalten. Leistungsträger sind einmal mehr die Maschinen der "us q-zor". Der Gideons an sich sind absolut unproduktiv, zumindest nach der Definition von Produktivität in einem Föderations-Kontext. Kleinere Händler, und neuerdings auch die Ferengi, beliefern die Gideons ab und zu mit Gütern, die nicht synthetisierbar sind. Zum Beispiel mit kleineren Mengen Dilithium oder neuen Konsumgütern, die man erst einscannen muss, um sie selber replizieren zu können. Für ein dermaßen ineffizientes System zur Herstellung von Lebensmitteln, ist der knappe gideonische Boden viel zu wertvoll. Die meisten Gideons sehen Landwirtschaft im klassischen Sinne als eine amoralische Sache an. Bilder von fremden Planeten mit weiten Feldern führten bei einigen Test-Gideons während psychischen Tests zu gesteigerter Abscheu und Übelkeit.

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Quelle : SFG-Archiv, RKOM
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Dieser Artikel wurde erarbeitet und eingetragen von Mike_reed.